Beratung nach bariatrischer Operation

Die Zahl der Patienten mit einem BMI über 40 kg/m², die sich einer bariatrischen Operation unterziehen, steigt. Die operierenden Zentren werden in der Regel Nachuntersuchungen in den ersten Monaten und Jahren postoperativ sicherstellen können, aber immer mehr Patienten werden den Wunsch haben, dass ihr Hausarzt einen Teil der Kontrollen und auch der Beratung übernimmt. Deshalb haben wir im Folgenden einige Eckdaten für die

Nachuntersuchung dieser Patienten zusammengefasst. Wir beziehen uns dabei aus- schließlich auf die „S3-Leitlinie Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen“ der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie und beschränken uns auf die Empfehlungen für Schlauchmagenresektion und proximalen Y-Roux-Magenbypass. Der Omega-Loop-Bypass ist wie der Y-Roux-Bypass zu bewerten.


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S3-Leitlinie: Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen
Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Version 2.3 (Februar 2018) AWMF-Register Nr. 088-001
Adipositaschirurgie_Leitlinie.pdf
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Ein lesenswerter Beitrag aus Medscape vom 06.03.2019:


Abkürzungen und Begriffe:

LSG: laparascopic sleeve gastrectomy, Schlauchmagenresektion

pRYGB: proximal Roux-Y-gaastric Bypass, Magenbypass im Standardverfahren

Mini-Bypass = Omega-Loop-Bypass

 

Zur schematischen Darstellung der postoperativen Situation siehe auch "Operationstechnik"


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